
Beobachtungen welche wir oft machten, zum Umbau vom Gerätehaus, begann mit dem Abriss, schleppend und verzögernd, es war oft ein graus. Warum das so war, wir wissen es nicht, denn das Konzept stand doch fest, es fehlte wohl offensichtlich die Kontrolle, weil man die nie Anderen überlässt.
Auch kam es zu Firmenwechsel, keiner weiß es so recht - warum, doch damit kam exakter Bauverlauf, waren die Vorgänger zu dumm. Oft wusste wohl die rechte nicht was die linke Hand machte, im Ort hörte man derweilen das so mancher darüber lachte. Von außen betrachtet erhielt man das Gefühl eines Verlegenheitsbaus, es schien alles wie Flickwerk, des leihenhaften Beschauers.Doch endlich ging es sichtbar und fleißig voran, man konnte hoffen, in den unteren Räumen war schon geputzt - aber das Dach war noch offen.
Der 1. Mai 2002, als Übergabetermin gedacht, doch das viel aus, noch immer stand die Einsatztechnik in Kornhochheim, und verzögerte sich weiter hinaus. Da spielte wohl Einsatzbereitschaft und Schnelligkeit überhaupt keine Rolle mehr, oder hat man vergessen, wie schnell man sie braucht, die Feuerwehr. Nach langen Bangen und vielen Schrecken, sah man plötzlich eine Firma das Dach eindecken. Auch die Tore waren schnellstens installiert und die Fassade gestrichen, endlich wehte ein anderer Wind, die skepsis war gewichen. Wie sehnsüchtig schaute die ganze Zeit der hervorragend gelungene "Sankt Florian", sich das Baugeschehen sicher bedrückend an.Doch endlich ist es vollbracht, mit handwerklichen Können - Fleiß - und Geschick, das Gerätehaus wird nun an die Feuerwehr übergeben, welch ein Glück. Von nun an, soll es Generationen dienen und nützen, all denen die uns somit behüten und freiwillig schützen. Die Kameradinnen und Kameraden, welche bei Tag und Nacht, stehen immer bereit, denen sind wir Dank verpflichtet, für alle Zeit. Denn "Helfen in Not - ist das oberste Gebot". Der "Sankt Florian" am Turm hält stille Wacht, und wird wunderbar angestrahlt - Nacht für Nacht. Zum Schluss nun an die gesamte Feuerwehr, stehts gutes Gelingen und gesunde Rückkehr.
Ilse Dittmar und Raimund Haun
Neudietendorf, 28.11.2002